Nachruf - Klaus Wüst

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Im Jahr 2002 entschieden wir uns, gemeinsam mit Paragrafen zu jonglieren. Nach kurzer Ein- und Aneinandergewöhnung, in der alteingesessenen, über Dekaden in der Wilhelmstraße 16 bevölkerten Kanzlei, besprachen wir Fälle, etablierten eine morgendliche Teerunde und freuten uns an zunehmend privaten Gesprächen.

Aus Kollegen wurden Freunde, erst recht mit weiblicher Verstärkung im Jahr 2004, mit der dann auch ein regelmäßiges gemeinsames Frühstück eingeführt wurde. Bei diesem gemeinsamen Tagesstart, stellte er uns die von ihm bereits ausgewerteten Tagesthemen aus der Welt und dem Schwäbischem Tagblatt vor. 

Unser Seniorpartner wollte ursprünglich nur noch ein oder zwei Jahre mitarbeiten, da ihn die Neugier plagte. Alte Weggefährten als Mandanten suchten nach wie vor seinen Rat und er freute sich über die Zusammenarbeit mit uns "Jungen" und das Wachsen der Kanzlei.

Wir konnten bis zuletzt auf unsere "Geheimwaffe" in allen Lebenslagen zurückgreifen und blicken nun mit Wehmut auf die fast 20 Jahre gemeinsame Zeit zurück.

Vielen Dank für alles !